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Honda CB500F - Attraktiver Und Besser Denn Je!

Hondas Mittelklasse-Roadster, der sich besonders für A2-Führerschein-Inhaber empfiehlt, präsentiert sich 2019 optisch und technisch weiterentwickelt. Zu dem neuen, attraktiven Bodywork-Design erhielt der Zweizylinder eine verbesserte Kraftentfaltung im unteren und mittleren Bereich sowie mehr Drehmoment und verfügt nun über eine Anti-Hopping-Kupplung. Konifizierter Lenker und neue LCD-Instrumente werten das Cockpit auf, LED-Blinker runden die Modellüberarbeitung ab. 

Das Naked-Bike CB500F, das zur Saison 2013 parallel mit der CB500X im Adventure-Style und der sportlich verkleideten CBR500R auf dem Markt erschien, konnte erfolgreich unter Beweis stellen, dass eine von Hondas bewährten Formeln für den Bau populärer Motorräder nichts an Relevanz verloren hat. Ein allroundtauglicher Zweizylinder in einem leichten und sportlichen Fahrwerk kann nicht nur Ein- und Aufsteigern ein sicheres Gefühl und jede Menge Freude am Fahren vermitteln. Sie entpuppt sich auch für routinierte Fahrer als ideale Wahl, wenn lebendige Fahrleistungen, leichtfüßiges Handling und moderate Unterhaltkosten in ausgewogenem Verhältnis gefragt sind. Die Leistung von 35 kW/48 PS passt für Fahrer mit A2-Führerschein, erlaubt gleichzeitig aber auch jede Menge Fahrspaß für alle, die aus Erfahrung wissen, dass dafür nicht alleine extreme Motorleistung und imposanter Hubraum notwendig sind.

Kompakte Statur, geringes Gewicht und freundliche Laufkultur erweisen sich in alltäglicher Fahrpraxis als erfreulich positive Eigenschaften der CB500F, für Ein- und Aufsteiger wie für bereits erfahrene Bike-Enthusiasten. Motorrad-Mobilität über ein breites Einsatzspektrum auskosten, als praktisches Commuter-Bike, für Wochenendausflüge – der moderne Mittelklasse-Roadster ist überall und jederzeit universell einsetzbar und funktioniert dabei Honda-typisch extrem zuverlässig.

Für den Jahrgang 2016 erhielt die CB500F bereits ein Design-Update mit Streetfighter-Anmutung, dass die Präsenz des Motorblocks besser zur Geltung kommen ließ. Dazu wurden im Rahmen der Modellpflege das Tankvolumen vergrößert, eine Telegabel mit justierbarer Dämpfung, ein einstellbarer Handbremshebel sowie LED-Scheinwerfer rundum spendiert.

Darauf aufbauend präsentiert Honda die CB500F des Modelljahrgangs 2019 nun erneut überarbeitet. Mit kompromisslos weiterentwickeltem Design und einer Linienführung, die die Optik der Maschine nochmals verstärkt in den Vordergrund stellt – sowie mit weiteren Upgrades, die das Fahrerlebnis verbessern.

 Modellübersicht

Die CB500F wurde für 2019 weiterentwickelt. Das neu gezeichnete Bodywork sorgt für einen dynamischen und muskulösen optischen Auftritt, mit dem man sich überall sehen lassen kann. Ein konifizierter Lenker optimiert das Feingefühl bei der Kontrolle über die Maschine. Eine Ganganzeige wertet das LCD-Cockpit auf, dazu unterstützt neu ein Schaltindikator rechtzeitiges oder perfekt getimtes Hochschalten. Weiterhin glänzen die Blinker nun (wie zuvor bereits Scheinwerfer und Rücklicht) mit LED-Technik.

Das moderne Zweizylinder-Triebwerk leistet weiterhin 35 kW (48 PS) und passt damit genau für die A2-Führerscheinklasse. Um 4 Prozent verbessert werden konnten Leistungsabgabe und Drehmomententfaltung im wichtigen Bereich zwischen 3.000 und 7.000 Touren. Erreicht wurde dies über Modifikationen an der Einlass- und Auslassseite sowie bei den Ventilsteuerzeiten. Eine neue Dual-Exit-Abgasanlage (mit zwei Krümmerrohren) unterstützt die vorteilhafte Leistungsentfaltung und sorgt dazu für ein sympathisches Fahrgeräusch. Weiterhin ist die CB500F nun mit einer Anti-Hopping-Kupplung ausgestattet, die Schaltmanöver erleichtert.

Weitere Verbesserung im Chassisbereich: Ein neuer Hinterrad-Stoßdämpfer mit Einrohrtechnik dämpft zuverlässig effizient und trägt zum weiter optimierten Fahrverhalten bei.

Ausstattungsmerkmale

Styling & Chassis
  • Neues, aggressiver gestyltes Bodywork
  • Konifizierter Lenker für noch bessere Kontrolle
  • LCD-Cockpitanzeige, neu mit Ganganzeige und Schaltindikator
  • LED-Blinker
Neu und attraktiver gestaltet präsentiert sich das Design der CB500F für den Modelljahrgang 2019. Das Bodywork des Mittelklasse-Roadsters zeigt sich von vorne bis hinten moderner und muskulöser; dabei strahlt die Optik eine gesteigerte Dynamik aus. Linienführung und markante Gestaltung des Scheinwerfers unterstreichen die Silhouette, bereit für Action. Die seitlichen Tank-Partien betonen die kraftvolle Architektur des Zweizylindermotors.

Der breite, konisch verlaufende Lenker optimiert das Lenkgefühl und die Hebelwirkung, gleichzeitig wird das Ambiente im Cockpit-Umfeld vorteilhaft unterstützt. Eine Ganganzeige und eine Schaltindikator werten die LCD-Instrumente neu auf. Das Schaltempfehlung leuchtet bei Erreichen des eingestellten Standardwerts von 8.750 Touren auf, kann jedoch in Schritten von 250 Umdrehungen pro Minute im Bereich zwischen 5.000 und 8.750 Touren eingestellt werden.

Der bewährte Stahlrahmen aus 35 mm-Stahlrohr kommt 2019 weiter unverändert zum Einsatz. Die moderne und leichte Konstruktion erlaubt ein sicheres und ausgewogenes Fahrverhalten bei jeder Gangart und ausgezeichnetem Feedback auch auf wechselnden Fahrbahn-Belägen. Die sorgfältige Konstruktion der Motor-Befestigungspunkte sowie die ausbalancierte Steifigkeit des Rahmens tragen dazu bei, mögliche Vibrationen zu unterdrücken.

Der Radstand beträgt 1.410 mm, damit bewirken 25,5 Grad Lenkkopfwinkel und 102 mm Nachlauf leichtes Handling und sicheres Lenkverhalten. Die gezielte Zentralisierung der Massen und die Einbaulage des Motors nahe der Schwinge unterstützen eine optimale Gewichtsverteilung zwischen den Radachsen, was sich positiv auf das Handling und die Stabilität im Fahrbetrieb auswirkt. Vollgetankt wiegt die CB500F 189kg.

Die Sitzhöhe bleibt mit 785 mm angenehm niedrig, was die Handhabung der Maschine erleichtert, unterstützt durch die bequeme und aufrechte Sitzposition, die großen wie eher kleingewachsenen Fahrern ausreichend Bewegungsfreiheit einräumt. Die kompakten Abmessungen der Maschine (Länge 2.080 mm, Breite 790 mm, Höhe 1.060 mm und 145 mm Bodenfreiheit) tragen zum problemlosen Handling mit bei. Der Kraftstofftank fasst 17,1 Liter einschließlich Reserve und erlaubt dank sparsamem Benzinkonsum pro Tankfüllung eine Reichweite von bis zu 480 km.

Das Vorderrad wird von einer stabilen Telegabel mit 41 mm Durchmesser und 120 mm Federweg geführt. Damit bietet die CB500F ein exzellentes Feeling, um das Bike unter allen Bedingungen lustvoll, sicher und kontrolliert zu steuern. Ein neuer Einrohr-Stoßdämpfer (wie bei Sportbikes mit mehr Hubraum) ersetzt das Doppelrohr-Design des Vorgängermodells. Ein Dämpfer mit großem Kolben optimiert die Dämpfungscharakteristik und das Ansprechverhalten. Die Federvorspannung ist 5-fach verstellbar. Die Kastenprofil-Stahlschwinge mit soliden Kettenspannern wird über ein Pro Link-Hebelsystem (mit progressiv zunehmender Einfederrate) abgefedert. Den Endabtrieb bewerkstelligt eine 520er O-Ring-Kette.

Hohlgegossene und damit leichte 17 Zoll-Aluminium-Gussräder glänzen mit formschönen Y-Speichen. Die Vorderradfelge mit 3,5 Zoll Maulbreite ist mit einem 120/70-ZR17-Reifen bestückt, auf die 4,5 Zoll breite Hinterradfelge ist ein 160/60-ZR17-Reifen montiert. Die gefühlvoll dosierbare Bremsanlage mit Wave-Bremsscheiben (vorne mit 320 mm und hinten mit 240 mm) ermöglicht sichere Verzögerung und verfügt serienmäßig über ABS. Im Vorderrad verzögert eine Zweikolben-Bremszange, im Hinterrad eine Einkolben-Bremszange.

Die CB500F ist in vier Farbvarianten lieferbar: Grand Prix Red, Matt Gunpowder Black Metallic, Pearl Metalloid White und Candy Energy Orange.

Motor

Lebendiger Mittelklasse-Twin mit konstruktiven Anleihen an die CBR1000RR Fireblade.
Brennraum-Einlass und -Auslass sowie Ventilsteuerzeiten modifiziert; Kraftentfaltung und Drehmoment bei unteren und mittleren Drehzahlen um 4 % verbessert.
Schöner Sound dank neuem Zweirohr-Auspuffkrümmer.
Anti-Hopping-Kupplung für leichtere Gangwechsel.
Der Zweizylinder der CB500F ist mit 35 kW/48 PS Nennleistung auf die A2-Führerscheinklasse zugeschnitten. Die moderne Konstruktion mit flüssigkeitsgekühlten DOHC-Parallel-Twin und vier Ventilen pro Zylinder verbindet kompakte Bauweise mit geringem Gewicht. Leichte Fahrbarkeit und freundlicher Charakter sowie hohe Alltagstauglichkeit erlauben jede Menge Fahrspaß, für Einsteiger wie auch für erfahrene Personen.

Obwohl bereits erfreulich antrittsstark, lautete das Entwicklungsziel, die Leistungsentfaltung und die Durchzugskraft des 500er Twins aus niedrigen und mittleren Drehzahlen weiter zu stärken. Dieses Ziel wurde erreicht, und zwar um stattliche 4 % im Bereich von 3.000 bis 7.000 Touren. Die Verbesserung gelang den Honda-Technikern mittels 5 Grad früher schließenden Steuerzeiten sowie einem um 0,3 mm auf nun 7,8 mm vergrößertem Ventilhub.

Der Ansaugweg zur PGM-FI Kraftstoffeinspritzung wurde weiter begradigt und führt nun mehr oder weniger direkt von der Airbox zu den Drosselklappenkörpern vor dem Zylinder-Einlaßtrakt. Um die Anströmung weiter zu optimieren, wurde außerdem die Batterie versetzt und befindet sich nun 44,1 mm von der Airbox entfernt (vorher 13,4 mm). Der Auspuff verfügt neu über zwei separate Auslaßkrümmer, was sich ebenfalls auf die Motorakustik vorteilhaft auswirkt. Die Nennleistung von 35 kW/48 PS wird bei 8.600 Touren erreicht, das maximale Drehmoment von 43 Nm liegt bei 6.500 Umdrehungen pro Minute an.

Bohrung und Hub betragen 67 x 66,8 mm, die Verdichtung beträgt unverändert 10.7:1. Die Zapfen der Kurbelwelle sind um 180 Grad versetzt, die Balancerwelle zum Ausgleich primärer Schwingungen ist hinter den Zylindern platziert, was zu kompakter Bauweise sowie zur generell angestrebten Zentralisierung der Massen beiträgt. Primärtrieb wie auch der Antrieb der Ausgleichswelle erfolgen über zweigeteilte Zahnräder, die über Federkraft gegeneinander verspannt sind, um das Zahnflankenspiel auszugleichen. Diese Bauweise trägt zur Reduzierung mechanischer Geräusche bei. Leichtgewichtige, speziell geformte Kurbelwangen optimieren die Laufkultur des Twins und fördern gesteigerte Drehfreudigkeit.

Der Zylinderkopf ist mit reibungsarmen Rollenkipphebeln ausgestattet, die Ventilspieleinstellung wird über Shims bewerkstelligt. Ventilfedern mit geringer Federkraft tragen dazu bei, die Reibungsverluste gering zu halten. Eine laufruhige Zahnkette zum Antrieb der Nockenwellen ist mit Bolzen aus Vanadium-Stahl gefertigt, was zur Reibungsminimierung einen Beitrag leistet und für lange Lebensdauer förderlich ist. Die Einlassventile messen 26 mm im Durchmesser, die Auslassventile 21,5 mm.

Die Kolbenform ist an das Design der Kolben in der CBR1000RR Fireblade angelehnt, um problemlos höhere Drehzahlen zu verkraften. Die Kolbenhemden sind mit Aussparungen versehen, um die Schmierung zu verbessern und Reibungsverluste zu minimieren.

Die Dreiecks-Proportionen von Kurbelwelle, Getriebe und Ausgangswelle gleichen weitgehend jenen der CBR1000RR Fireblade, wie überhaupt die Entwickler des CB500F-Triebwerks davon profitierten, sich in etlichen Details an das konstruktive Gedankengut der großen sportlichen Schwester anzulehnen.

Kompakte Bauweise zeichnet die Zweizylinder-Konstruktion aus. Bei der raumsparenden Anordnung von Kurbelwelle, Haupt- und Nebenwellen wurde auf Erfahrungen der CBR1000RR Fireblade zurückgegriffen. Das hinter der Kurbelwelle hoch angeordnete Sechsganggetriebe wurde mit RR-Knowhow konstruiert, um den Motorblock kurz und kompakt zu dimensionieren.

Das Motorgehäuse ist horizontal geteilt. Obere Gehäusehälfte und die Zylinder sind einteilig gegossen. Die Schleuderguss-Zylinderlaufbuchsen sind dünnwandig ausgeführt. Auch der enge Abstand zwischen den Zylindern hilft Gewicht einzusparen und trägt zu raumsparender Zylinderarchitektur bei. Um die Pumpverluste zu reduzieren, die bei Gegenläufer-Twins mit 180-Grad-Zündfolge auftreten können, ist zur speziell modifizierten Ölpumpe zusätzlich eine Labyrinth-Entlüftung mit Membranventil installiert. Eine spezielle Ölwanne mit tiefem Ansaugpunkt sichert die Versorgung mit Schmiermittel auch bei sportlichen Schräglagen sowie energischen Bremsmanövern. Die Ölkapazität beträgt 3,2 Liter.

Auch das Sechsganggetriebe der CB500F präsentiert sich konstruktiv eng an das der CBR1000RR Fireblade angelehnt. Schaltgabeln und einzelne Bauteile sind identisch ausgeführt. Neu für den Modelljahrgang 2019 ist eine Anti-Hopping-Kupplung, die leichtes Hochschalten begünstigt und die Herunterschalt-Funktion geschmeidiger gestaltet.

Zubehör

Optional wird für die CB500F Honda Originalzubehör angeboten. Dieses umfasst:
  •  35 Liter Top Box
  • Gepäckträger
  • Tankrucksack
  • Sitzbanktasche
  • Windschild
  • Griffheizung
  • 12V Bordsteckdose
  • Soziussitzbankabdeckung
  • Hauptständer
  • Felgenrandaufkleber
  • Tank Pad
Technische Daten

Motor
  • Typ: Flüssigkeitsgekühlter Parallel-Twin
  • Hubraum: 471 cm3
  • Bohrung x Hub: 67 mm x 66,8 mm
  • Verdichtung: 10.7 : 1
  • Nennleistung: 35 kW (48 PS) bei 8.600/min
  • Max. Drehmoment: 43 Nm bei 6.500/min
  • Motorölmenge: 3.2 Liter

Kraftstoffsystem
  • Gemischaufbereitung: PGM FI
  • Tankinhalt: 17,1 Liter (inkl. Reserve)
  • Verbrauch (WMTC): 29,4 km/L
Elektrik
  • Starter: E-Starter
  • Batterie: 12V 7,4 AH
  • Lichtmaschinenleistung: 23,4 Ah / 2.000/min
Antrieb
  • Kupplung: Mehrscheiben im Ölbad
  • Getriebe: 6 Gang
  • Endantrieb: O-Ring-Kette
Rahmen
  • Bauart: Stahlrohrrahmen
  • Abmessungen (LxBxH): 2.080 mm x 790 mm x 1.060 mm
  • Radstand: 1.410 mm
  • Lenkkopfwinkel: 25,5 Grad
  • Nachlauf: 102 mm
  • Sitzhöhe: 785 mm
  • Bodenfreiheit: 145 mm
  • Gewicht vollgetankt: 189 kg
Radaufhängung
  • Vorne: 41 mm-Teleskopgabel, Federvorspannung einstellbar (120mm Federweg)
  • Hinten: Kastenschwinge mit Pro-Link-Aufhängung, Federvorspannung 5-fach einstellbar
Räder
  • Felgen vorne: Mehrspeichen-Aluminiumguss
  • Felgen hinten: Mehrspeichen-Aluminiumguss
  • Felgengröße vorne: 17 x MT3.5
  • Felgengröße hinten: 17 x MT4.5
  • Reifen vorne: 120/70ZR - 17M/C
  • Reifen hinten: 160/60ZR - 17M/C
Bremsen
  • ABS: 2 Kanal
  • Bremse vorne: eine 320 Ø mm Wave-Scheibe, Zweikolben-Bremszange
  • Bremse hinten: eine 240 Ø mm Wave-Scheibe, Einkolben-Bremszange
Instrumente & Elektrik
  • Instrumente: Digitaler Drehzahlmesser, digitaler Balken-Tachometer, zwei Tageskilometerzähler, digitale Tankuhr und Verbrauchsanzeige, digitale Uhr, Ganganzeige
  • Diebstahlschutz: HISS (Honda Intelligent Security System)
  • Scheinwerfer: Abblendlicht 4,8 W / Fernlicht 12 W

*Alle Angaben ohne Gewähr, Änderungen vorbehalten.

Honda CB650R - Lebendiger Mittelklasse-Vierzylinder Im Stylishen Neo Sports Café Design

Honda bringt mit der neuen CB650R im stylishen Neo Sports Café –Design frischen Wind in das hartumkämpfte Mittelklasse Naked-Bike Segment. Das Vierzylinder-Naked-Bike kombiniert sportliche Fahrdynamik mit leichtem Chassis und Premium-Ausstattung. Zu den Highlights zählen 41 mm Showa-SFF-USD-Gabel, radial montierte Vierkolben-Bremssättel vorne, HSTC-Traktionskontrolle, eine Anti-Hopping-Kupplung sowie ein modernes LCD-Display. Eine 35 kW/48 PS-Variante für A2-Führerschein-Inhaber ist ebenfalls verfügbar.

Honda war schon immer dafür bekannt, zukunftsträchtigen Lösungen zum Durchbruch zu verhelfen, sei es in punkto Ingenieurskunst ebenso wie in Designfragen. Das zur Saison 2018 präsentierte Neo Sports Café Trio, bestehend aus CB1000R, CB300R und CB125R, ist dafür ein erfolgreiches Beispiel. Eindrucksvoll wurden Café Racer-Elemente mit einem extrem minimalistischen Design kombiniert und somit eine vollkommen neue Identität im Naked-Bike Segment geschaffen. Eine ebensolche Identität übernimmt für 2019 nun die neue CB650R in der mittelgewichtigen Naked-Bike-Kategorie.

Der Retro-Minimalismus der CB650R, der an den Stil der Schwestermodelle anknüpft, zielt speziell auf eine etwas jüngere Zielgruppen ab und glänzt dabei nicht nur mit einem Design das Aufsehen erweckt, sondern überzeugt auch mit einer perfekten Fahrbarkeit. Die Kombination aus pulsierender Optik, hochwertiger Verarbeitung und Premium-Ausstattung führt zu einem Besitzerstolz, wie er selten in der Mittelklasse zu finden ist.

Die neue CB650R kombiniert individuelles Auftreten mit überzeugender Performance, umfassender Ausstattung und einer Vielfalt von Einsatzmöglichkeiten – und präsentiert sich so als ein Naked-Bike der mittleren Hubraumklasse, das alle Anlagen mitbringt, seine Besitzer in funktioneller Hinsicht zu begeistern und mit Besitzerstolz zu erfüllen.

Modellübersicht

Die CB650R spiegelt das Design der CB1000R wider, deren raffiniertes Bodywork die Technik vollendet zur Schau stellt. Kompakte trapezförmige Statur, muskulöser optischer Auftritt sowie das geschwärzte Triebwerk mit dezent in Bronze kolorierten Applikationen am Zylinderkopf und auf den Seitendeckeln ziehen alle Blicke auf sich.

Im Vergleich zum Vorgängermodell CB650F im Streetfighter-Style, wurden bei der neuen CB650R dank eines modifizierten Rahmens, eines neuen Kraftstofftanks sowie überarbeiteter Fussrastenanlage 6 kg Gewicht eingespart. Eine 41 mm-Showa-SFF-USD-Gabel, radial montierte Vierkolben-Bremssättel, schwimmend gelagerte Bremsscheiben sowie neue Felgen sind weitere Ausstattungs-Merkmale, die der CB650F nicht zuteil waren.

Lenkbefehle werden über einen breiten, konifizierten Lenker eingeleitet. Die aufrechte, leicht nach vorn gebeugte Sitzposition ist perfekt auf das sportliche Naturell des unverkleideten Mittelklasse-Bikes zugeschnitten. Wie die CB1000R ist auch die CB650R mit einem modernen LED-Rundscheinwerfer ausgestattet, Rücklicht und Blinker glänzen ebenfalls mit LED-Lichttechnik. Im Cockpit informiert ein modernes LCD-Display, welches neben einer Ganganzeige auch einen Schaltindikator bietet.

Eine um 5 % gesteigerte Spitzenleistung zeichnet das Inline-Four-Herz der CB650R aus, dank Modifikationen auf der Einlass- und der Auslassseite, überarbeiteten Steuerzeiten sowie höherer Verdichtung. Die allgemeine Fahrbarkeit konnte praxisgerecht verbessert werden, dank einer weiter optimierten Kraftentfaltung bei mittleren Drehzahlen. Der rote Bereich auf dem Drehzahlmesser der CB650R beginnt bei 12.000 Touren, 1.000 Umdrehungen später als beim Vorgänger CB650F.

Ein neues Feature an Bord der CB650R ist eine Anti-Hopping-Kupplung, die leichtes Hochschalten begünstigt und das Herunterschalten bei sportlicher Fahrweise geschmeidiger gestaltet. Eine einstellbare Traktionskontrolle – Honda Selectable Torque Control (HSTC) – trägt ebenfalls zu mehr Sicherheit im Fahrbetrieb bei.

Ausstattungsmerkmale

Styling & Chassis
  •  Stylishes Neo Sports Café Design
  • Um 6 kg reduziertes Gewicht (gegenüber dem Vorgänger CB650F)
  • 41mm SFF Upside Down-Gabel von Showa (Separate Function Fork)
  • Schwimmend gelagerte Bremsscheiben und Radial-Bremszylinder
  • LED-Lichttechnik und neue LCD-Instrumente
  • Konifizierter Lenker und alltagstauglich-sportliche Sitzposition
Sportlich, kraftvoll, ästhetisch. Modernes Design und kompakte Proportionen lassen die neue CB650R aus dem Naked-Bike-Mainstream herausragen. Die Silhouette mutet leicht trapezförmig an. Dem langen Tank kontrastieren vorne und hinten kurz bemessene Überhänge, der runde Scheinwerfer ist wie bei der CB1000R apart gestaltet. Metallische Oberflächen zieren etliche Bauteile des Vierzylinder-Bikes.

Im Frontscheinwerfer steckt LED-Technik, wie auch in den übrigen Bauteilen der Lichtanlage. Ein großes und attraktives Cockpit (wie bei der CB1000R) glänzt mit LCD-Technik und bietet zu den dargestellten Funktionen (Tacho, Drehzahlmesser, Tankuhr etc.) eine Ganganzeige, einen Schaltindikator sowie wahlweise eine Peak-Hold-Anzeige, die den zuvor gezeigten Wert im Drehzahlmesser nach einem Schaltmanöver noch einen Moment länger darstellt.

Der 557 mm breite konifizierte Lenker ist (im Vergleich zur CB650F) 13 mm weiter vorne und 8 mm tiefer angeordnet. Sportlicher arrangiert wurde auch die Fußrastenanlage. Diese ist 3 mm weiter zurückverlegt und 6 mm höher mit dem Rahmen verschraubt. Die Sitzhöhe beträgt 810 mm.

Der Stahlrahmen der CB650R wurde für 2019 neu mit gepressten (statt geschmiedeten) seitlichen Aufnahmen für die Schwingenlagerung versehen und geriet so 1,9 kg leichter. Die Steifigkeit der Überzugrohre (stabiler um den Lenkkopfbereich, flexibler in den Rohrabschnitten) unterstützt besonders ausgewogene Fahreigenschaften, die dem Fahrer ein ausgezeichnetes Feedback vermitteln.

Der Lenkkopfwinkel beträgt 25,5°, der Nachlauf 101 mm und der Radstand 1.450 mm. Das Gewicht vollgetankt beläuft sich auf 202 kg (6 kg leichter als der Vorgänger CB650F). Gewicht gespart werden konnte beim Rahmen, beim Tank sowie den Fußrastenanlagen.

Die neue 41mm SFF Upside-Down-Gabel von Showa (SFF steht für Separate Function Fork) ist an einer neuen, geschmiedeten unteren Gabelbrücke, die über einen Doppelklemmung verfügt, befestigt. Der Monostoßdämpfer für das Hinterrad lässt sich über eine siebenstufige Federbasis einstellen und ist direkt mit der Schwinge aus Gussaluminium verschraubt, die leicht gekrümmt ausgeführt ist, um Platz für den Auspuff zu schaffen.

Radial-Vierkolben-Bremszangen vorne nehmen 310 mm große, schwimmend gelagerte Bremsscheiben hydraulisch betätigt in den Griff. Die einzelne Bremsscheibe am Hinterrad misst 240 mm im Durchmesser und verzögert über eine Einkolben-Bremszange. Ein Zweikanal-ABS-System komplettiert die Serienausstattung. Auf Gussaluminiumräder mit neuem Speichendesign sind Reifen der Dimension 120/70-ZR17 und 180/55-ZR17 aufgezogen.

Die CB650R ist in vier Farbvarianten erhältlich: Graphite Black, Candy Chromosphere Red, Matt Crypton Silver Metallic, Matt Jeans Blue Metallic.

Motor
  • 5% mehr Power über 10.000/min, roter Drehzahlmesser-Bereich beginnt bei 12.000 statt vorher bei 11.000 Touren
  • Drehmoment und Kraftentfaltung optimiert
  • Einlass- und Auslassbereich überarbeitet, verfeinerter Motorakustik
  • Traktionskontrolle Honda Selectable Torque Control (HSTC)
  • Anti-Hopping-Kupplung
  • 35 kW/48 PS-Variante für A2-Führerscheininhaber erhältlich
Hondas Entwicklungs-Ingenieure wollten der CB650R die denkbar angenehmste Vierzylinder- Laufcharakteristik und Kraftentfaltung mit auf den Weg geben. Die gelungene Abstimmung des 649 cm³-DOHC-Motors mit 16 Ventilen eliminiert einen sanften Drehmomentabfall des Vormodells bei 5.500/min und generiert 5 % mehr Leistung über 10.000/min. Gleichzeitig wurde der rote Drehzahlmesserbereich um 1.000/min angehoben (von 11.000/min auf 12.000/min). Die Spitzenleistung der neuen CB650R beträgt 70 kW (95 PS) bei 12.000 Umdrehungen pro Minute, das max. Drehmoment von 64 Nm liegt bei 8.500/min an.

Aus der Überarbeitung resultiert in der Praxis ein Motor, der bei hohen Drehzahlen müheloser ausdreht, verbunden mit einer exzellent fahrbaren, linearen Drehmomentabgabe, die mit zunehmender Drehzahl leicht beherrschbar ansteigt und dabei mit einem bezaubernd schönen Klangbild gefällt. Eine Variante mit 35 kW (48 PS) für A2-Führerscheininhaber 35-kW-Umwandlung ist ebenfalls verfügbar.

Raumsparende DOHC-Konstruktion und direkte Ventilbetätigung über Tassenstößel tragen zu kompaktem Zylinderkopf und Gehäuse des Vierzylinder-Triebwerks bei. Bohrung und Hub betragen 67 mm x 46 mm. Die Verdichtung wurde im Rahmen des Modellwechsels von 11,4 auf 11,6 zu 1 erhöht, dazu die Brennräume und die Form der Kolben modifiziert. Verstärkt wurde weiterhin der Ventiltrieb, auch die Steuerzeiten sind überarbeitet. Langlebige Iridium-Zündkerzen sind nunmehr serienmäßig verbaut.

Kolben mit asymmetrischen Kolbenhemden minimieren die Reibungsverluste an den Zylinderwänden. Stachelige Ausformungen auf der Außenseite der Zylinderbuchsen tragen dazu bei, den Wärmeaustausch zum Kühlmittel zu optimieren. Eine laufruhige SV-Zahnkette zum Antrieb der Nockenwellen mit aufwändig Vanadium-beschichteten Bolzen trägt zu reibungsarmer Triebwerksfunktion bei. Der Kühlkreislauf wird über innere Kanäle bewerkstelligt, damit möglichst wenig Kühlschläuche die ansehnliche Vierzylinder-Fassade stören.

Zwei neue Zuführungen seitlich des Tanks führen der Airbox mehr Luft für die Gemischbildung zu als beim Vormodell, das einen zentralen Lufteinlass aufwies. Damit unterstützt auch ein kräftigeres Ansauggeräusch die Akustik. Die Auspuffanlage erhielt ein größer dimensioniertes Durchgangsrohr (38,1 mm statt 35 mm), um einen höheren Gasdurchsatz zu unterstützen. Zusätzlich präsentiert sich der Auspuffdämpfer der CB650R steiler angestellt, was neben dem für den Fahrer vernehmbaren Sound auch die Optik vorteilhaft unterstützt.

Der Inline-Four mit um 30 Grad nach vorne geneigter Zylinderbank verfügt über eine moderne, äußerst kompakte Architektur mit hochgesetztem Getriebe. Auch der E-Starter findet raumsparend hinter den Zylindern Platz. Neu ist eine Anti-Hopping-Kupplung, die leichtes Hochschalten begünstigt und das Herunterschalten geschmeidiger gestaltet und dazu bei sportlicher Fahrweise und harten Bremsmanövern ein zum Stillstand tendierendes Hinterrad zuverlässig unterbindet. Eine HSTC-Traktionskontrolle (Honda Selectable Torque Control) bereichert ebenfalls die Serienausstattung und kann bei Bedarf abgeschaltet werden.

Die Honda CB650R legt nach WMTC-Meßzyklus mit einem Liter Kraftstoff 20,4 Kilometer zurück, was einem Verbrauch von unter 5 Liter auf 100 km entspricht. Mit 15,4 Liter Fassungsvermögen erlaubt eine Tankfüllung somit über 300 km Reichweite.

Zubehör

Optional wird für die CB650R Honda Originalzubehör angeboten. Dieses umfasst:
  • Anbauteile in Kombination mit echtem Aluminium, ähnlich wie auch bei der CB1000R, unterstreichen das Neo Sport Café-Design (Instrumenten-Abdeckung, Vorderrad-Schutzblech, Kühler-Blende, Seitendeckel, Soziussitzbankabdeckung.)
  • Bugspoiler
  • Felgenrandaufkleber
  • Tanktasche und Sitzbanktasche von der CB1000R
  • Quickshifter
  • Windschild
  • 12V Bordsteckdose
  • Heizgriffe
  • Tankpad
Technische Daten

 Motor
  • Typ: Flüssigkeitsgekühlter DOHC Reihenvierzylinder, 16 Ventile, Viertakt
  • Hubraum: 649 cm3
  • Bohrung x Hub: 67 mm x 46 mm
  • Verdichtung: 11,6 : 1
  • Nennleistung: 70 kW (95 PS) bei 12.000/min
  • Max. Drehmoment: 64 Nm bei 8.500/min
  • Motorölmenge: 2,7 Liter
Kratfstoffsystem
  • Gemischaufbereitung: PGM FI
  • Tankinhalt: 15,4 Liter (inkl. Reserve)
  • Verbrauch (WMTC): 20,4 km/L
Elektrik
  • Starter: E-Starter
  • Batterie: 12V 8,6 AH
  • Lichtmaschinenleistung: 370W
Antrieb
  • Kupplung: Mehrscheiben im Ölbad
  • Getriebe: 6 Gang
  • Endantrieb: O-Ring-Kette
Rahmen
  • Bauart: Stahlrohrrahmen
  • Abmessungen (LxBxH): 2.130 mm x 780 mm x 1.075 mm
  • Radstand: 1.450 mm
  • Lenkkopfwinkel: 25,5 Grad
  • Nachlauf: 101 mm
  • Sitzhöhe: 810 mm
  • Bodenfreiheit: 150 mm
  • Gewicht vollgetankt: 202 kg
Radaufhängung
  • Vorne: Showa-Upside-Down-Gabel, SFF (Separat Function fork)
  • Hinten: Monoshock-Aufhängung, Federvorspannung einstellbar, Federweg 43,5 mm
Räder
  • Felgen vorne: Aluminiumguss, 6 Speichen
  • Felgen hinten: Aluminiumguss, 6 Speichen
  • Reifen vorne: 120/70ZR - 17 M/C (58W)
  • Reifen hinten: 180/55ZR - 17 M/C (73W)

Bremsen
  • ABS: 2 Kanal
  • Bremse vorne: Doppelscheibe, 310 Ø mm
  • Bremse hinten: eine Bremsscheibe, 240 Ø mm

Instrumente & Elektrik
  • Instrumente: Digitaler Drehzahlmesser, digitaler Balken-Tachometer, zwei Tageskilometerzähler, digitale Tankuhr, Ganganzeige und Schaltanzeige, digitale Uhr
  • Scheinwerfer: LED
  • Rücklicht: LED

*Alle Angaben ohne Gewähr, Änderungen vorbehalten.

Honda CBR650R - Aggressiver, Sportlicher, Stärker

Die neue CBR650R ersetzt die bekannte CBR650F und sorgt neben einem neuen sportlich-aggressiven Look, für noch mehr Performance auf der Straße. Gesteigerte Drehfreude, mehr Leistung und optimierter Durchzug zeichnen den 95 PS starken Vierzylinder aus. Neue Features sind HSTC-Traktionskontrolle und Anti-Hopping-Kupplung. Um 6 Kilo reduziertes Gewicht verbessert das Leistungsgewicht um 8 %. Neue 41 mm-Showa-SFF-USD-Gabel, Radial-Vierkolben-Bremszangen sowie moderne Instrumente verbessern die Ausstattung. Eine 35 kW/48 PS-Variante für A2-Führerschein-Inhaber ist dazu erhältlich.

Die verkleidete Honda CBR650F, die 2014 zeitgleich mit dem Naked Bike CB650F auf den Markt kam, erweiterte dank ihrer dynamischen Vierzylinder-Qualitäten das Angebot in der mittleren Hubraumklasse, speziell am sportlichen Ende universell einsetzbarer Motorräder. Im Jahr 2017 erhielt die CBR650F ein schärferes Design, das den Motor besser zur Geltung kommen liess, dazu mehr Motorleistung, eine Showa Dual Bending Valve-Vorderradgabel sowie überarbeitete Nissin-Bremssättel.

Zum Modelljahr 2019 hat Honda die CBR650F nun zur CBR650R weiterentwickelt. Dabei lehnt sich das Styling mit schlank geschnittenen Doppelscheinwerfern unverkennbar an die Optik der aktuellen CBR1000RR Fireblade an. Dennoch blieben die alltagstauglichen Qualitäten weiter erhalten. Die Transformation vom F- zum R-Modell erfolgte mit der Zielsetzung, ein bestechend attraktives Sportbike anzubieten, dass von Eignern mit sportlichem Naturell auf der Strasse problemlos tagtäglich genutzt und genossen werden kann.

So präsentiert sich die CBR650R als eine Maschine, die Dynamik und Fahrfreude in RR-Dimensionen erlebbar macht, gleichzeitig aber auch praxisgerechte Aspekte und erschwingliche Betriebskosten berücksichtigt, um als praktikable Option in Frage zu kommen, für den täglichen Weg zur Arbeit wie für den Freizeitspaß am Wochenende.

Modellübersicht

Die Familienähnlichkeit zur CBR1000RR Fireblade ist beim sportlich-aggressiven Design der neuen CBR650R nicht zu übersehen, insbesondere im Bereich um die Doppelscheinwerfer. Die attraktive, gedrungen-sehnige Linienführung zieht alle Blicke auf sich. Die Sitzposition präsentiert sich dazu angepasst, um das Fahrergewicht weiter nach vorne zu verlagern. Wie die Scheinwerfer sind Rücklicht und Blinker nun ebenfalls mit LED-Lichttechnik ausgestattet. Das neue LCD-Instrumentendisplay im Cockpit wird zusätzlich durch eine Ganganzeige und einen Schaltindikator aufgewertet.

Im Vergleich zur CBR650F konnten 6 kg Gewicht eingespart werden, durch Änderungen an Rahmen und Tank sowie an den überarbeiteten Fußrasten. Eine 41 mm-Showa-SFF-USD-Gabel, radial montierte Vierkolben-Bremssättel und schwimmend gelagerte Bremsscheiben ergänzen die Ausstattung der CBR650R. Ein neues Design erhielten auch die Gussfelgen.

Modifikationen auf der Einlaß- und der Auslaßseite, überarbeitete Steuerzeiten sowie höhere Verdichtung erlauben eine um 5 % gesteigerte Spitzenleistung. Gleichzeitig konnte die Fahrbarkeit praxisgerecht verbessert werden, dank einer weiter optimierten Kraftentfaltung bei mittleren Drehzahlen. Der Motor dreht dank optimierter Abstimmung mühelos bis 12.000 Touren, 1.000 Umdrehungen mehr als zuvor.

Ein neues Feature der 2019er CBR650R ist eine Anri-Hopping-Kupplung, die leichtes Hochschalten begünstigt und sportliches Herunterschalten speziell auch bei engagierter Fahrweise problemfrei gestaltet. Eine einstellbare Traktionskontrolle – Honda Selectable Torque Control (HSTC) – trägt ebenfalls zu mehr Sicherheit im sportlichen Fahrbetrieb bei.

Ausstattungsmerkmale

Styling & Chassis
  •  Supersportlicher, aggressiver Look, angelehnt an die Optik der Fireblade
  • Dank leichterem Rahmen und weiteren Einsparungen – um 6 kg reduziertes Gewicht
  • 41mm SFF Upside Down-Gabel von Showa (Separate Function Fork)
  • Radial-Bremszangen und schwimmend gelagerte Bremsscheiben
  • LED-Lichttechnik rundum und neue LCD-Instrumente
  • Unter der Gabelbrücke montierte Clip-on-Lenker
 Auch wenn das Vierzylinderherz weiterhin gut sichtbar bleibt, zeigt sich die neue CBR650R mit ihrem raffinierten Design auffallend sportlich und attraktiv. Dazu tragen die von der CBR1000RR Fireblade bekannten, schmal geschnittenen LED-Doppel-Scheinwerfer und der kraftvoll-dynamische Look der Verkleidung mit keilförmiger Linienführung und schnittigen Aero-Öffnungen ihren Teil bei.

Dazu setzt das Heck mit der schlank abschließenden Sitzeinheit optisch einen gelungenen Akzent. Zu der sportlichen Sitzposition passen die Clip-on-Lenker, die unter der Gabelbrücke befestigt sind. Die Position der Lenkergriffe ist 30 mm weiter vorverlegt und dazu tiefer angeordnet als beim Vorgänger CBR650F. Sportlicher arrangiert ist auch die Fußrastenanlage. Diese ist 3 mm weiter zurückverlegt und 6 mm höher mit dem Rahmen verschraubt. Die Sitzhöhe beträgt weiterhin 810 mm.

Der Stahlrahmen der CBR650R wurde für 2019 neu mit gepressten (statt geschmiedeten) seitlichen Aufnahmen für die Schwingenlagerung versehen, was 1,9 kg Gewicht einspart. Die Steifigkeit der elliptischen Überzüge (stabiler um den Lenkkopfbereich und flexibler in den Rohrabschnitten) unterstützt besonders ausgewogene Fahreigenschaften, die dem Fahrer ein ausgezeichnetes Feedback vermitteln.

Das Gewicht der CBR650R fahrfertig vollgetankt konnte auf 207 kg reduziert werden, dank Einsparungen an Rahmen und Tank sowie der Fußrastenanlage im Supersport-Style.

Ebenfalls neu ist die 41mm SFF Upside-Down-Gabel von Showa (SFF steht für Separate Function Fork). Der Monostoßdämpfer für das Hinterrad lässt sich über eine siebenstufige Federbasis einstellen und ist direkt mit der Schwinge aus Gussaluminium verschraubt, die leicht gekrümmt ausgeführt ist, um Platz für den eng geführten Endschalldämpfer zu schaffen. Der Lenkkopfwinkel beträgt 25,5°, der Nachlauf 101 mm und der Radstand 1.450 mm.

Radial-Vierkolben-Zangen greifen auf die 310 mm große, schwimmend gelagerte Doppelscheibenbremse im Vorderrad hydraulisch betätigt zu. Die einzelne Bremsscheibe am Hinterrad misst 240 mm im Durchmesser und verzögert über eine Einkolben-Bremszange. Ein Zweikanal-ABS-System komplettiert die Serienausstattung. Auf Gussaluminiumfelgen mit neuem Speichendesign sind Reifen der Dimension 120/70-ZR17 und 180/55-ZR17 montiert.

Die CBR650R wird in zwei Farben erhältlich sein: Matt Gunpowder Black Metallic, Grand Prix Red

Motor
  • 5% mehr Power im Bereich über 10.000 Touren, roter Drehzahlmesser-Bereich ab 12.000/min (statt vorher bei 11.000/min)
  • Drehmoment und Kraftentfaltung optimiert
  • Einlass- und Auslassbereich überarbeitet, optimierter Sound
  • Erstmals mit Honda Selectable Torque Control (HSTC) Traktionskontrolle ausgestattet
  • Neue Anti-Hopping-Kupplung
  • 35 kW/48 PS-Variante für A2-Führerscheininhaber erhältlich
Hondas Entwickler gaben der CBR650R die denkbar angenehmste Vierzylinder-Laufcharakteristik und Kraftentfaltung mit auf den Weg. Die Abstimmung des 649 cm³-DOHC-Motors mit 16 Ventilen eliminiert den sanften Drehmomentabfall des Vormodells bei 5.500/min und generiert 5 % mehr Leistung über 10.000/min. Gleichzeitig konnte der rote Bereich am Drehzahlmesser um 1.000 Touren angehoben werden (von 11.000/min auf 12.000/min). Die Nennleistung der CBR650R beträgt 70 kW (95 PS) bei 12.000 Umdrehungen pro Minute, das max. Drehmoment von 64 Nm wird bei 8.500/min produziert.

Aus der Überarbeitung resultiert ein Motor, der bei hohen Drehzahlen müheloser ausdreht, verbunden mit einer exzellent fahrbaren, linearen Drehmomentabgabe, die mit zunehmender Drehzahl leicht beherrschbar ansteigt und mit einem sportlichen Klangbild gefällt. Eine Variante mit 35 kW (48 PS) für A2-Führerscheininhaber ist ebenfalls verfügbar.

Raumsparende Konstruktion und Ventilbetätigung über Tassenstößel tragen zu kompaktem Zylinderkopf und Gehäuse des Vierzylinder-Triebwerks bei. Bohrung und Hub betragen 67 mm x 46 mm. Die Verdichtung wurde von 11,4 auf 11,6 zu 1 erhöht, dazu die Brennräume und die Form der Kolben modifiziert. Verstärkt wurde weiterhin der Ventiltrieb, auch die Steuerzeiten sind überarbeitet. Langlebige Iridium-Zündkerzen sind dazu serienmäßig verbaut.

Kolben mit asymmetrischen Kolbenhemden minimieren die Reibungsverluste an den Zylinderwänden. Stachelige Ausformungen auf der Außenseite der Zylinderbuchsen tragen dazu bei, den Wärmeaustausch zum Kühlmittel zu optimieren. Eine laufruhige SV-Zahnkette zum Antrieb der Nockenwellen mit aufwändig Vanadium-beschichteten Bolzen unterstützt die reibungsarme Funktion. Der Kühlkreislauf wird über innere Kanäle bewerkstelligt, damit möglichst wenig Kühlschläuche die ansehnliche Vierzylinder-Fassade stören.

Zwei neue Zuführungen seitlich in der Verkleidung führen der Airbox mehr Luft für die Gemischbildung zu als beim Vormodell, das einen zentralen Lufteinlass aufwies. Das Ansauggeräusch wird damit kräftiger vernehmbar. Die Auspuffanlage erhielt ein größer dimensioniertes Durchgangsrohr (38,1 mm statt 35 mm), um einen höheren Gasdurchsatz zu unterstützen. Zusätzlich präsentiert sich der Auspuffdämpfer der CBR650R steiler angestellt, was neben dem für den Fahrer vernehmbaren Sound auch die Optik vorteilhaft unterstützt.

Der Inline-Four mit um 30 Grad vorgeneigter Zylinderbank wartet mit kompakter Architektur und hochgesetztem Getriebe auf. Neu ist eine Anti-Hopping-Kupplung, die leichtes Hochschalten begünstigt (reduziert die notwendige Hebelkraft um 12 %), das Herunterschalten geschmeidiger gestaltet und bei sportlichem Durchsteppen vor Kurven ein blockierendes Hinterrad unterbindet. Eine HSTC-Traktionskontrolle (Honda Selectable Torque Control) bereichert 2019 ebenfalls neu die Serienausstattung und kann bei Bedarf abgeschaltet werden. 

Die Honda CBR650R legt nach WMTC-Meßzyklus mit einem Liter Kraftstoff 20,4 Kilometer zurück, was einem Verbrauch von unter 5 Liter auf 100 km entspricht. Mit 15,4 Liter Fassungsvermögen erlaubt eine Tankfüllung somit über 300 km Reichweite.

Zubehör

Optional wird für die CBR650R Honda Originalzubehör angeboten:
  • Vorderrad-Schutzblech, Seitendeckel, Soziussitzbankabdeckung
  • Felgenrandaufkleber
  • Tanktasche und Sitzbanktasche von der CB1000R
  • Quickshifter
  • höhere Windscheibe (klar oder getönt)
  • 12V Bordsteckdose
  • Heizgriffe
Technische Daten

Motor
  • Typ: Flüssigkeitsgekühlter DOHC Reihenvierzylinder, 16 Ventile, Viertakt
  • Hubraum: 649 cm3
  • Bohrung x Hub: 67 mm x 46 mm
  • Verdichtung: 11,6 : 1
  • Nennleistung: 70 kW (95 PS) bei 12.000/min (95/1/EC)
  • Max. Drehmoment: 64 Nm bei 8.500/min (95/1/EC)
  • Motorölmenge: 2,7 Liter
Kraftstoffsystem
  • Gemischaufbereitung: PGM FI
  • Tankinhalt: 15,4 Liter (inkl. Reserve)
  • Verbrauch (WMTC): 20,4 km/L
Elektrik
  • Starter: E-Starter
  • Batterie: 12V 8,6 AH
  • Lichtmaschinenleistung: 370W
Antrieb
  • Kupplung: Mehrscheiben im Ölbad
  • Getriebe: 6 Gang
  • Endantrieb: #525 O-Ring-Kette
Rahmen
  • Bauart: Stahlrohrrahmen
  • Abmessungen (LxBxH): 2.130 mm x 750 mm x 1.150 mm
  • Radstand: 1.450 mm
  • Lenkkopfwinkel: 25,5 Grad
  • Nachlauf: 101 mm
  • Sitzhöhe: 810 mm
  • Bodenfreiheit: 130 mm
  • Gewicht vollgetankt: 207 kg
Radaufhängung
  • Vorne: 41 mm Showa-Upside-Down-Gabel, SFF (Separate Function Fork)
  • Hinten: Monoshock-Aufhängung, Federvorspannung einstellbar
Räder
  • Felgen vorne: Aluminiumguss, 5 Speichen
  • Felgen hinten: Aluminiumguss, 5 Speichen
  • Felgengröße vorne: 17M/C x MT3.5
  • Felgengröße hinten: 17M/C x MT5.5
  • Reifen vorne: 120/70ZR - 17 M/C (58W)
  • Reifen hinten: 180/55ZR - 17 M/C (73W)
Bremsen
  • ABS: 2 Kanal
  • Bremse vorne: Doppelscheibe, 310 Ø mm x 4,5 mm, 4-Kolbenzangen, Sintermetall-Beläge
  • Bremse hinten: eine Bremsscheibe, 240 Ø mm, Einkolbenzange, organische Beläge
Instrumente & Elektrik
  •  Instrumente: Digitaler Drehzahlmesser, digitaler Balken-Tachometer, zwei Tageskilometerzähler, digitale Tankuhr, Ganganzeige und Schaltanzeige, digitale Uhr
  • Diebstahlsicherung: HISS
  • Scheinwerfer: LED
  • Rücklicht: LED

*Alle Angaben ohne Gewähr, Änderungen vorbehalten. Die mit einem Fahrer ermittelten Verbrauchswerte nach WMTC-Norm können in der Praxis abweichen, abhängig von Fahrstil, Straßenbeschaffenheit, Beladung mit Gepäck, Luftdruck, Pflegezustand, Straßen- und Wetterkonditionen.