Highlights 2018: Show-Events & Special Guests
weitere Informationen
Honda Rebel
Honda offeriert mit der Rebel ein neu entwickeltes, lässiges Bike für Einsteiger und Führerschein-A2-Inhaber, das von einem 500er Paralleltwin angetrieben wird.


Honda offeriert mit der Rebel ein neu entwickeltes, lässiges Bike für Einsteiger und Führerschein-A2-Inhaber, das von einem 500er Paralleltwin angetrieben wird. Honda offeriert mit der Rebel ein neu entwickeltes, lässiges Bike für Einsteiger und Führerschein-A2-Inhaber, das von einem 500er Paralleltwin angetrieben wird. 


Für zahlreiche Motorradfahrer im Alter zwischen 20 und 30 Jahren, die mit digitalen Entwicklungen bestens vertraute Generation Y, sollen Motorräder mehr als nur ein Transportmittel darstellen. Lifestyle, Fashion und Szene-Trends spielen bei Auswahl und Umgang mit individueller Mobilität auf jeden Fall mit hinein. Die Erwartungshaltung dieser Zielgruppe unterscheidet sich von der anderer User und drückt sich natürlich auch über die Wahl der Maschine aus. Ein Motorrad sollte schon zum Lebensstil passen und idealerweise Potential bergen für weitere Individualisierungs-Maßnahmen.

Keita Mikura, Large Project Leader (LPL) der innovativen NM4 Vultus*, hat viel Einfühlungsvermögen für die Ansprüche jüngerer Generationen bewiesen. Er kennt
deren Regeln und ungeschriebenen Gesetze; und beschäftigt sich damit, indem er wie ein kundiger Scout existierendes Gedankengut mit bahnbrechenden Ideen und Trends kombiniert. Mikura-san agierte auch beim Honda Rebel als Projektleiter und stellte zusammen mit seinem Mitarbeiter-Team nun ein neues Motorrad auf die Räder, das einen zeitlosen optischen Auftritt mit neuen, zeitgenössischen Elementen zu einer eigenen Stilrichtung verbindet. Unkompliziert, leicht zu beherrschen und zu fahren, zeigt sich die neue Honda Rebel einerseits praxisbetont unkompliziert. Anderseits ist das Bike wie ein Freigeist ready für alles, was sein Besitzer damit anzustellen gedenkt.

Modellübersicht
Die Entwicklung der Honda Rebel nahm ihren Ausgang in Nordamerika. Basis der Überlegungen war, einen Zugang zu finden zu jungen Käuferschichten, die sich von traditionellen Cruisern und Bikes nicht immer angesprochen fühlen. Die neue Honda Rebel wird von einem Zweizylindermotor mit 471 cm3 Hubraum angetrieben, der viel Drehmoment mit reichlich Durchzug verbindet, dazu beherrschbar linear seine Power abgibt und mit einem leistungsbegrenztem Führerschein für Einsteiger, wie in Europa der A2-Schein, betrieben werden darf. Das Bike glänzt mit schlanken Dimensionen, niedriger Sitzhöhe, mühelosem Handling und rundum leichter Fahrbarkeit, um auch ungeübten, weniger routinierten Fahrern eine sichere Beherrschung zu ermöglichen. Eine lässig aufrechte Sitzposition, hinter einem eher hoch platziertem Tank, mit leicht ausgestreckten Armen ist kombiniert mit normal positionierten Fußrasten, ausgerichtet an praxisgerechter Alltagstauglichkeit.

Der Stahlrahmen der Rebel stellt eine Neukonstruktion dar und erlaubt eine Maschine mit modern-unkonventioneller Linienführung im angedeuteten Bobber-Stil sowie mit vergleichsweise stämmiger Bereifung. Die Farbe Schwarz dominiert, nur wenig Teile glänzen lackiert; der Umbau vom Solo- zum Zweisitzer lässt sich mit zwei Schraubverbindungen rasch und unkompliziert bewerkstelligen.

Styling
Zwei englische Begriffe kennzeichneten während der Entwicklung übergreifend das Konzept der neuen Honda Rebel: ‘SIMPLE’ und ‘RAW’. Mit so wenig viel anzufangen entpuppte sich eigentlich schon als Kunst und gestaltete sich alles andere als einfach; also entstand ein unkonventionell-minimalistisches Design, bei dem jedes Detail zählt.

Die Umsetzung der Rebel präsentiert sich gelungen: Das Bike glänzt mit ungewöhnlich markanter Bobber-Silhouette und rollt auf breiter Bereifung. Hinter dem aufragenden 11,2 Liter-Tank und einem breiten Lenker sitzt der Fahrer bestens integriert auf einem Solositz »in« der Maschine. Die Formgebung ist auf das Wesentliche reduziert und verströmt aus jedem Blickwinkel eigenwillige Ansätze und Individualität.

Alle Komponenten, die dafür in Frage kamen, sind geschwärzt, was das Design und die wenigen lackierten Bauteile optisch besser zur Geltung kommen lässt. Der runde Scheinwerfer mit 135 mm Durchmesser ist eher hoch positioniert; die Halterung dazu aus Gußaluminium angefertigt.
Die Tachometeranzeige ist in einem coolen Rundgehäuse mit einem blau illuminierten LCD-Display sowie einer Einknopfbedienung kombiniert. Das Zündschloss ist nicht vorne im Cockpit platziert, sondern getrennt links unter dem Tank, als Reminiszenz an frühere Zeiten.

Die neue Honda Rebel in diesen Farben erhältlich:
Graphite Black 
Matte Armored Silver Metallic 
Millennium Red 

Der serienmäßige Soziussitz und die Fußrasten lassen sich unkompliziert demontieren. Abgestimmtes und passgenaues Honda Orginal Zubehör wird optional erhältlich sein:

Rohrgepäckträger, Packtaschen, Windscheibe und 12 Volt-Bordsteckdose. 

Motor

Der flüssigkeitsgekühlte DOHC-Parallel-Twin mit vier Ventilen pro Zylinder entstammt der sportlichen CBR500R. Für den anvisierten Einsatz wurde die Motorcharakteristik durch eine neu abgestimmte PGM-FI-Einspritzung angepasst und modifiziert – von sportlich drehfreudig auf lässig-durchzugsstark sowie lineare, perfekt dosierbare Leistungsentfaltung über das gesamte Drehzahlband. Das maximale Drehmoment beträgt nun 44,6 Nm bei 6.000 Touren, die maximale Motorleistung von 46 PS (33.5 kW) wird bei 8.500 Umdrehungen pro Minute produziert.

Das Rebel-Herz glänzt als moderne, auf Leichtlauf und günstigen Verbrauch optimierte Konstruktion mit kompakter Außenabmessungen und flexibler Leistungsabgabe. Das Sechsganggetriebe ist erhöht hinter der Kurbelwelle angeordnet, um den Motorblock kurz zu gestalten. Bohrung und Hub betragen 67 x 66,8 mm, die Verdichtung 10.7:1. Der DOHC-Zylinderkopf ist mit Rollenkipphebeln ausgestattet, das Ventilspiel wird über Shims bewerkstellig. Ventilfedern mit geringer Federkraft tragen dazu bei, die Reibungsverluste möglichst gering zu halten.

Die Bolzen einer laufruhigen Zahnkette zum Antrieb der Nockenwellen sind aus Vanadium-Stahl gefertigt, was ebenfalls zur Reibungsreduzierung einen Beitrag leistet. Der Durchmesser der Einlassventile beträgt 26 mm und der Auslassventile 21,5 mm. Die Kolbenhemden sind partiell mit einer Molybdänbeschichtung versehen, um die Kaltlaufschmierung zu verbessern und Reibungsverluste zu minimieren.

Die Zapfen der Kurbelwelle sind um 180 Grad versetzt. Eine Balancerwelle zum Ausgleich primärer Schwingungen ist hinter den Zylindern platziert, was zu kompakter Bauweise sowie günstiger Schwerpunktlage beiträgt. Der Primärantrieb und der Antrieb der Ausgleichswelle erfolgen über zweigeteilte Zahnräder, die gegeneinander verspannt sind, um das Zahnflankenspiel auszugleichen. Diese Bauweise trägt zur Reduzierung mechanischer Geräusche bei. Speziell ausgeformte Wangen der Kurbelwelle optimieren die Twin-Laufkultur.

Obere Motorgehäusehälfte und Zylinder sind einteilig gegossen. Die Schleuderguss-Zylinderlaufbuchsen sind dünnwandig ausgeführt. Die Konstruktion ist darauf ausgelegt, Pumpverluste durch die gewählte 180 Grad-Zündfolge zu vermeiden. Die Ölsumpfschmierung verfügt über 3,2 Liter Schmiermittel. Das Sechsganggetriebe ist auf beste Schaltbarkeit und mühelose Gangwechsel optimiert, für Herauf- wie Herunterschalten, wie es im Stadtverkehr laufend gefordert ist.

Ein geregeltes Katalysatorsystem im 2-in-1-Auspuff reduziert die Emissionen. Die Abgasanlage ist innen aus zwei Kammern aufgebaut, außen an der Abschlußkappe leicht angeschrägt. Das Soundbild ist beeindruckend und unterstützt den pulsierenden Ritt auf der Maschine, deren Drehmoment-Entfaltung ganz auf Fahrspass optimiert ist.

Chassis

Um den gestreckt-lässigen Look der neuen Rebel zu unterstützen, wurde der Rahmen, der den Motor an drei Halterungen verschraubt aufnimmt, im Fahrerbereich so schmal wie möglich tailliert. Der Nachlauf ist auf 110 mm festgesetzt, der Lenkkopfwinkel auf 28 Grad; zusammen mit dem Gabel-Offset von 30 Grad und dem Radstand, der 1.488 mm beträgt. Die Sitzhöhe misst 690 mm. Normal mittig montierte Fußrasten erlauben eine gut ausbalancierte Sitzposition und unterstützen das neutrale Lenkverhalten.

Der Rahmen ist mit einem innovativen Rundbogen im hinteren Bereich ausgestattet, der den Sitz vom metallischen Heckkotflügel trennt. Der angeschraubte Heckrahmen aus Aluminium darf mit Blick auf weiterführendes Customizing zweifellos als ideale Lösung bezeichnet werden.
Die 41 mm Gabelstandrohre werden durch breite Gabelbrücken, deren Abstand in der Breite 230 mm beträgt, geführt, um Stabilität, Handling und Style unter einen Hut zu bringen. Das verwendete Stahlrundrohr für die Schwinge weist massive 45 mm Durchmesser auf, die Stereo-Federbeine sind an der Federbasis zweifach verstellbar.

Montiert sind Dunlop-Reifen in den Dimensionen 130/90-16 vorne und 150/80-16 hinten. Das Styling der 16 Zoll-Aluminiumguss-Felgen ist ansehnlich filigran gestaltet und findet sich wieder im Träger der Vorderradbremsscheibe, die im Durchmesser 264 mm groß bemessen ist. Eine Zweikolbenbremszange verzögert am Vorderrad, hinten eine Einkolben-Bremszange. Ein 2-Kanal-ABS ist serienmäßig an Bord.